
After the journey is before the journey, once again, through time.
I love the moment, look forward to what’s to come, and enjoy the present. And even though it might seem otherwise, I don’t miss the past. Yet some things, which went unnoticed at the time, were far more meaningful, mysterious, and relaxed. This sense of calm is something that’s particularly occupying my mind in photography right now. It’s not about sharper, higher, or further – but about stillness and softness.
For this series, I’m again guided by the Fuji Film camera principle, which allows me to choose the „film“ I load. As always, the series is presented unedited. Similar to an analog camera with a yellow or orange filter screwed onto the lens, I’ve changed the color of the light before capturing these images, almost like a one-time alteration.
I consider this series incomplete – it could be finished in Hamburg or anywhere else. I’m using a principle from filmmaking: once the actor leaves the room, they could step out into a completely different house, on the other side of the world. Like most of the stories I tell here, this series can be repurposed for different contexts. With a similar setup and small changes, it could be completed anywhere in the world. The same style and colors create a new narrative – no need to leave the country or even use AI.
Nach der Reise ist vor der Reise, wieder einmal auch durch die Zeit.
Ich liebe den Moment, freue mich auf das, was kommt, und genieße die Gegenwart. Und auch wenn es vielleicht anders aussieht, vermisse ich nicht die Vergangenheit. Doch manches, was damals unbemerkt blieb, war viel aussagekräftiger, geheimnisvoller und entspannter. Diese Gelassenheit beschäftigt mich derzeit besonders in der Fotografie. Es geht nicht mehr um schärfer, höher, weiter – sondern um Ruhe und Weichheit.
Auch bei dieser Serie lasse ich mich vom Fuji Film Kamera-Prinzip leiten, das mir erlaubt, den „eingesetzten Film“ auszuwählen. Die Serie wird wie immer unbearbeitet präsentiert. Ähnlich wie bei einer analogen Kamera, bei der ein Gelb- oder Orangefilter vor das Objektiv geschraubt wird, habe ich für diese Bilder vor der Aufnahme einmalig die Lichtfarbe verändert.
Ich betrachte diese Serie als unvollständig – sie kann in Hamburg oder anderswo weitergeführt werden. Ich nutze ein Prinzip aus der Filmkunst: Sobald der Schauspieler den Raum verlässt, könnte er an jedem anderen Punkt der Welt wieder in ein anderes Haus treten. Wie fast jede meiner Geschichten hier, lässt sich auch diese Serie für andere Zwecke umgestalten. Mit ähnlichem Setup und kleinen Veränderungen kann sie an jedem Ort der Welt zu einer neuen Erzählung werden. Durch denselben Stil und die gleiche Farbpalette entsteht eine neue Geschichte – ohne das Land verlassen zu müssen oder künstliche Intelligenz einzusetzen.
