All Eyes On

My love for theater developed rather late. For a long time, I was far more fascinated by film, and I simply had no idea how gripping truly good theater can be. Because of my passion for both, I started attending photo rehearsals whenever time allowed. Although I was limited to shooting from the audience, I made full use of the possibilities I had.

Honestly, I often don’t understand the common practice in stage photography. All too often, to put it bluntly, it consists of little more than images of small groups of actors shouting loudly, while the stage design itself is left out. Photography cannot capture sound, but it can very well convey the set design, lighting, and dramaturgy. These elements are often neglected—yet it can be done differently, as the small selection from my series demonstrates.


Meine Liebe zum Theater ist erst spät entstanden. Die Faszination für den Film war lange Zeit größer, und ich hatte wohl keine Vorstellung davon, wie mitreißend gutes Theater sein kann. Durch meine Leidenschaft für beides ergab es sich, dass ich, wann immer es die Zeit erlaubte, bei den Fotoproben anwesend war. Zwar war ich dabei auf den Zuschauerraum beschränkt, doch habe ich die begrenzten Möglichkeiten vollständig ausgeschöpft.

Ehrlich gesagt verstehe ich die gängige Praxis der Bühnenfotografie oft nicht. Häufig werden lediglich, überspitzt gesagt, kleine, laut schreiende Schauspielergruppen abgebildet, während das Bühnenbild ausgespart bleibt. Ton kann die Fotografie nicht einfangen, aber sie kann sehr wohl Bühnenbild, Licht und Dramaturgie zeigen. Diese Elemente werden oft vernachlässigt, es geht auch anders, wie man an der kleinen Auswahl meiner Serie sehen kann.